{"id":8012,"date":"2018-12-29T16:49:46","date_gmt":"2018-12-29T14:49:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scv-jugend.de\/?p=8012"},"modified":"2019-01-08T11:51:27","modified_gmt":"2019-01-08T09:51:27","slug":"die-kennen-wir-doch-dvm-tag-2-die-zweite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.scv-jugend.de\/?p=8012","title":{"rendered":"Die kennen wir doch &#8212; DVM Tag 2 die zweite"},"content":{"rendered":"<p>Nach unserem Sieg gegen Ostfildern war klar, dass jetzt ein st\u00e4rkerer Gegner kommen w\u00fcrde. Bei den 20 Besten aus Deutschland sind die einfachen Aufgaben d\u00fcnn ges\u00e4ht. Die Nachricht erreichte uns dann (der Refresh-Knopf begann schon zu leuchten) beim Mittagessen: der an vier gesetzte Verein <a href=\"https:\/\/www.deutsche-schachjugend.de\/2018\/dvm-u12\/sv-empor-berlin\/\" target=\"_blank\">Empor Berlin<\/a> &#8212; der Verein, in dem sich unsere Ex- und immer noch passiven Vereinskollegen, die Familie Nitsche niedergelassen haben. So stand uns also an Brett eins ein Club-internes Duell bevor und an den Brettern drei und vier ein echter und ein verkappter 1500er.<\/p>\n<p>Aus dem Halb-Slawisch an Brett eins entsponn sich ein munterer Abtausch und Nikolai scheint Christians letzte Pointe \u00fcbersehen zu haben: der Springer, der sich durchs Schwarze Lager futterte zog sich mit einem Schach aus der Aff\u00e4re und so blieb Christian eine Qualit\u00e4t mehr \u00fcbrig. Die (ausged\u00fcnnte) Partie zog sich noch etwa 15 Z\u00fcge weiter (in denen Christian weitere Bauern gewann), bis Nikolai schlie\u00dflich aufgab und Christian (wie un\u00fcblich!) als erstes seine Partie beendete.<\/p>\n<p>Jakob hatte diesmal das Vergn\u00fcgen, als Wei\u00dfer Schottisch zu spielen, was soweit klappte bis er dann wohl Varianten verwechselte. Sein <a href=\"https:\/\/www.deutsche-schachjugend.de\/2018\/dvm-u12\/partien\/4-4-3\/\" target=\"_blank\">Sxc6<\/a> kam jedenfalls zu einem ung\u00fcnstigen Zeitpunkt und lie\u00df ihn mit einem isolierten e-Doppelbauern bei unrochiertem K\u00f6nig dastehen. Der 300 DWZ st\u00e4rkere Gegner lie\u00df sich da nicht lange bitten und ri\u00df geschickt immer weitere Probleme auf. Qualit\u00e4t und zwei Bauern gingen verloren und der K\u00f6nig verlor s\u00e4mtliche m\u00f6gliche Zufluchten; die Walk\u00fcren machten sich auf den Weg, das d\u00e4mmernde Matt war abzusehen.<\/p>\n<p>Justus traf mit seinem Sizilianer auf einen Alapin-Spieler. Es folgte ein langes &#8222;rumgeschiebe&#8220;, bei dem Justus nicht gut aus den Startl\u00f6chern kam. Die gegnerischen L\u00e4ufer nahmen ihn von beiden Seiten in die Zange und einer der beiden fesselte seinen Springer recht unangenehm. Justus erkannte die aufziehende Gefahr nicht schnell genug und verlor eine Qualit\u00e4t bei immer noch sehr gedr\u00fcckter Stellung. Ganz langsam bohrte Wei\u00df zwei L\u00f6cher in die schwarze Stellung und schickte seinen Turm auf die siebte. Dort entfachte dieser (gest\u00fctzt durch den L\u00e4ufer) ein apokalyptisches Martyrium und schlang &#8212; die Dame vor sich her treibend &#8212; zwei Figuren in den Abgrund. Noch zwei, drei Z\u00fcge weiter und Justus tat dem Schmerz ein Ende.<\/p>\n<p>Und Clemens? Sein Gegner holte Bent Larsen aus der Zauberkiste und Clemens erinnerte sich an die paar Brocken, die er sich mal angeschaut hatte. Das Spiel lief im ausgeglichenen Bereich hin- und her und beide Seiten suchten nach Punkten um einen Hebel anzusetzen. Einer dieser Versuche von Clemens feuerte allerdings nach hinten los. Mit einer Springergabel zum rechten Moment nahm ihm der Gegner einen L\u00e4ufer ab. Und Clemens hatte &#8222;keine Lust mehr&#8220; sich den Rest noch anzutun.<\/p>\n<p>Vier Runden sp\u00e4ter (mit einem Ergebnis als w\u00e4ren alle unentschieden) standen wir wieder auf unserem Setzplatz. (F\u00fcrth, die wirklich vier Unentschieden hatten standen einen Platz h\u00f6her.)<\/p>\n<p>Als kleinen Glanzpunkt des Abends bekamen wir von Empor Berlin einen Wimpel geschenkt. Da braucht&#8217;s jetzt blo\u00df einen sch\u00f6nen Platz.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8015\" aria-describedby=\"caption-attachment-8015\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20181228_161447.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8015 size-medium\" src=\"http:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20181228_161447-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20181228_161447-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20181228_161447-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20181228_161447-600x800.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-8015\" class=\"wp-caption-text\">Der Wimpel von Empor Berlin<\/figcaption><\/figure>\n<p>(Hier noch <a href=\"https:\/\/www.deutsche-schachjugend.de\/2018\/dvm-u12\/runde\/4\/\" target=\"_blank\">die Partien<\/a> der vierten Runde.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach unserem Sieg gegen Ostfildern war klar, dass jetzt ein st\u00e4rkerer Gegner kommen w\u00fcrde. Bei den 20 Besten aus Deutschland sind die einfachen Aufgaben d\u00fcnn ges\u00e4ht. 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