{"id":7428,"date":"2017-12-27T22:23:13","date_gmt":"2017-12-27T20:23:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scv-jugend.de\/?p=7428"},"modified":"2017-12-28T01:45:30","modified_gmt":"2017-12-27T23:45:30","slug":"veni-vidi-vici-dvm-tag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.scv-jugend.de\/?p=7428","title":{"rendered":"Veni Vidi Vici &#8211; DVM Tag 1"},"content":{"rendered":"<p>Schwere Startbedingungen k\u00f6nnen Vaterstettener Jugend nicht stoppen!<\/p>\n<p>(Konsumations-Empfehlung: Nach einem Bierchen und mit Augenzwinkern)<\/p>\n<p>U12:<\/p>\n<p>An den 13. Startplatz gesetzt ging es gleich zu Beginn gegen die an 4 gesetzten Spieler vom USV TU Dresden.<\/p>\n<p>USV TU Dresden: \u00dcber 200 DWZ Punkte im Schnitt besser; an Brett 1 ein 1960 DWZ Schachgigant, an Brett 2 sein Sidekick mit 1763 DWZ, diese Begegnung war kein Zuckerschlecken. V\u00f6llig entspannt ob der Aussichtlosigkeit des Unterfangens, nur mit der Hoffnung auf geringe Schmerzlinderung durch eventuelle Brettpunkte, schickten wir unsere Schachrecken ins gefahrvolle Gefecht der ersten Runde DVM U12.<\/p>\n<p>Und wie es prophezeit ward, erreichte uns an den bequemen Couchecken die erste Hiobsbotschaft! Jakob lag eine Figur zur\u00fcck.<br \/>\nDoch kaum erholten wir uns von der schlechten Nachricht, \u00fcberrumpelte uns der n\u00e4chste Bote: Jakob hatte zwischenzeitlich seinen Nachteil ausgeglichen; und nicht nur das, er hatte seinen Gegner auf die (Schach-)Bretter geschickt!<\/p>\n<p>Eine Funke Hoffnung keimte im Betreuerteam auf. War doch nicht alles verloren? Schon ein ganzer, unverhoffter Punkt?<br \/>\nAber es kam noch besser. Angestachelt durch das positive Erlebnis trauten sich die Betreuer wieder in den Spielsaal und sahen einen unglaublichen Anblick vor sich: 3 remistr\u00e4chtige Bretter &#8211; quasi ein theoretischer 2,5 zu 1,5 Sieg. Lea sicherte sich in Folge auch schnell ihr Remis als ihr Gegner ihrer ausgekl\u00fcgelten Verteidigungstaktik nichts mehr entgegenzusetzten hatte und entnervt Remis bot. Nun hing alles von Christian und Clemens und ihren Duellen gegen Goliath und Goliath ab. Clemens wickelte peu \u00e0 peu (Baguette, Trottoir, Portemonnaie, Paraplu) in ein Bauernendspiel ab und verwertete schlie\u00dflich seinen z\u00e4h erk\u00e4mpften Vorteil! C&#8217;est la victoire mes amis!<\/p>\n<p>Christian und Goliath kneteten sich gegenseitig durch ein bitteres Springerendspiel. Als schlie\u00dflich die Engine-Bewertung bei Null angekommen war (was den beiden nat\u00fcrlich niemand gesteckt hatte) einigten sich die beiden auf ein Remis. Das Unglaubliche war geschehen. Wie einst erz\u00e4hlt in den alten Schriften, lagen Goliath und Goliath\u00a0 mit 3:1\u00a0niedergestreckt am Boden (<a href=\"http:\/\/www.deutsche-schachjugend.de\/2017\/dvm-u12\/runde\/1\/\">hier die Partien<\/a>).<\/p>\n<p>Der Freudentaumel kannte keine Grenzen und hielt den restlichen Vormittag an. Bis\u00a0schlie\u00dflich die Erkenntnis einsetzte, dass jetzt noch ein Hammerteam kommen musste.<\/p>\n<p>Die Paarung\u00a0gegen den USC Magdeburg in der zweiten Runde stand unter dem gleichen Stern, wie die vorherige. Zwar ohne Goliaths aber mit vier etwa gleich starken Spielern war auch mit diesem Gegner nicht zu spa\u00dfen. Die Trainer suchten verzweifelt nach Informationen \u00fcber diesen Gegner um ihren Teil zumindest im Geiste beizutragen. Die Datenbanken klapperten. Die Computer liefen hei\u00df. Das Hotel-WLan geriet mehrfach ins stocken. Alle M\u00fchen ohne Erfolg. Nichts Verwertbares konnte von unseren Data-Analysts (und Aufzug-Hackern) ausgegraben werden. Also gaben wir die Devise aus: Spielt einfach.<\/p>\n<p>Diese Runde war f\u00fcr die Trainer insofern anstrengender, da sie ihre Schutzbefohlenen\u00a0mit Hilfe von immerw\u00e4hrender Beaufsichtigung fremder, h\u00f6herer M\u00e4chte unterst\u00fctzen mussten. Diese (unruhig umher-tigernden) h\u00f6heren M\u00e4chte wurde dann auch von Spielerseite flehend angeblickt und gaben schlie\u00dflich sichtbar Antwort. Ein mittelgro\u00dfer Eklat stand im Raum. Ungl\u00fccklicherweise konnten die herbeigerufenen souver\u00e4nen Ordnungsh\u00fcter die Situation wegen mangelnder Zeugen nicht abschlie\u00dfend kl\u00e4ren, so dass es umso befriedigender war, dass Ralf seine Partie trotz widriger Umst\u00e4nde direkt im n\u00e4chsten Zug gewann. Seinen Gegner hatte der ganze Tumult nicht genug stutzen lassen.<\/p>\n<p>Clemens, der schon recht fr\u00fch zwei Figuren mehr hatte (so dass die Betreuer erst an ihren arithmetischen F\u00e4higkeiten zweifelten), schaffte es schlie\u00dflich, den wei\u00dfen Bauernwall zu durchbrechen und seine Armee ergoss sich in die gegnerische Bretth\u00e4lfte. Bald darauf\u00a0war die Sache gegessen und wir hatten zwei Punkte. L\u00e4uft bei uns!<\/p>\n<p>Jakob konnte trotz wackeren Heldenmutes seinen Rechenfehler nicht wieder gut machen, blieb\u00a0eine Figur zur\u00fcck und ungleich Rocky musste er schlie\u00dflich das Handtuch werfen. Die Dramatik der Runde stieg: Zur\u00fcck blieb Christian. Ein Remis w\u00fcrde langen. Der Gegner bot eines an. Christian lehnte ab. Ein Ping-Pong-Spiel mit den Gef\u00fchlen der Betreuer. Als die Nerven bei allen Beteiligten auf der Couch blank lagen, erreichte uns die erl\u00f6sende Nachricht. Christian hatte seinen Gegner bezwungen und damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel gesichert (<a href=\"http:\/\/www.deutsche-schachjugend.de\/2017\/dvm-u12\/runde\/2\/\">hier die Partien<\/a>).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7431\" src=\"http:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/2A2D05B5-922B-440E-8AD8-37352EBC8F94-300x225.jpeg\" alt=\"2A2D05B5-922B-440E-8AD8-37352EBC8F94\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/2A2D05B5-922B-440E-8AD8-37352EBC8F94-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/2A2D05B5-922B-440E-8AD8-37352EBC8F94-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/2A2D05B5-922B-440E-8AD8-37352EBC8F94-600x450.jpeg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>U10:<\/p>\n<p>Direkt in der ersten Runde in der DVM U10 musste unser Team aus hoffnungsvollen Nachwuchsathleten die bitterste aller Lektionen lernen: Als Sieger der Herzen geht man nunmal nicht immer als Sieger im Wettkampf hervor.<\/p>\n<p>Sie alle vertraten eine kollektive Meinung. Dame, was ist das? Selbstloses Damenopfer ohne Kompensation rulez!\u00a0Gestandene Schachspieler wissen was nun folgen musste: Die Runde ging mit 0-4 verloren.<\/p>\n<p>Ohne hier\u00a0weitere Worte zu verlieren wenden wir uns der zweiten Runde zu.<\/p>\n<p>Durch das beschleunigte Schweizer System wurde uns ein Gegner zugelost, der dem aufmerksamen Leser durchaus bekannt sein sollte. USV TU Dresden (diesmal in der U10). Hoffnung keimte auf. Diese hatten allerdings in der ersten Runde gewonnen und waren nominell st\u00e4rker. Nach ausgiebigen Beratungen beschlo\u00df der Trainerstab die bew\u00e4hrte Aufstellung nicht zu ver\u00e4ndern und den Spielern eine zweite Chance einzur\u00e4umen um sich zu beweisen. Dieses Vertrauen in die Spieler sollte nicht entt\u00e4uscht werden. Nach zwischenzeitlichen Figurverlusten an Brett 1 und 2 (eine sichtbare Verbesserung gegen\u00fcber Runde eins), konnte der mitgereiste Fanclub \u00fcber den ersten Sieg an Brett 4 jubeln! Leo bezwang in souver\u00e4ner Art und Weise seinen ihm zugeteilten Gegner. An Brett 3 lie\u00df sich Maja leider von den Worten des Gegners bezwingen, als sie &#8222;Matt&#8220; gesetzt wurde ohne Matt zu sein.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich hatte sich Justus an Brett eins zur\u00fcckgek\u00e4mpft und wandelte einen Bauern zur Dame um. Mit der uns in Runde eins noch fehlenden Frauenpower auf dem Brett konnte er seinen Gegner in der Ecke Matt setzten.<\/p>\n<p>Listig wie ein Fuchs, nutzte\u00a0Arthur die leichte Unruhe und bot seinem Gegner bei zwei Bauern mehr auf dem Feld Remis an, was dieser \u00fcberraschend und wohl ohne langen Aufenthalt im Think-Tank annahm. \u00a0SIEG SIEG SIEG 2,5 &#8211; 1,5 gewinnt unser U10-Team.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7434\" src=\"http:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/158F69A4-FD41-49B9-A4B6-158611CA561D-300x225.jpeg\" alt=\"158F69A4-FD41-49B9-A4B6-158611CA561D\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/158F69A4-FD41-49B9-A4B6-158611CA561D-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/158F69A4-FD41-49B9-A4B6-158611CA561D-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.scv-jugend.de\/wp-content\/uploads\/158F69A4-FD41-49B9-A4B6-158611CA561D-600x450.jpeg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>PS: Veni Vidi Vici &#8211; oder f\u00fcr alle Nicht-Lateiner: &#8222;I bims der Sieg&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwere Startbedingungen k\u00f6nnen Vaterstettener Jugend nicht stoppen! 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