{"id":382,"date":"2009-03-01T18:18:44","date_gmt":"2009-03-01T18:18:44","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.cylusion.local\/?p=382"},"modified":"2009-03-01T18:18:44","modified_gmt":"2009-03-01T18:18:44","slug":"walter-raedler-in-turin-beim-internationalen-schulschachkongress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.scv-jugend.de\/?p=382","title":{"rendered":"Walter R\u00e4dler in Turin beim internationalen Schulschachkongress"},"content":{"rendered":"<p>Homepage: http:\/\/www.turinchessinschools.com\/en_presentazione.php<br \/>\nIn Turin fand der dreit\u00e4gige Kongress: &#8222;Chess: a game to grow up with&#8220; statt, der mich in jeder Hinsicht beeindruckt hat. <\/p>\n<p>Nach der Begr\u00fc\u00dfung hielt der venezuelanische Professor Uvencio Blanco, der Vorsitzende des FIDE Committee on Chess in Schools ein Referat. In Venezuela gibt es 2.7 Millionen Schachsch\u00fcler, eine unglaubliche Anzahl. <\/p>\n<p>Gro\u00dfartig ist die Leistung von www.chessinschools.org in New York. Hier erz\u00e4hlte Ms. Marley J. Kaplan (President &#038; Chief Executive Officer, Chess-in-the-Schools, New York), wie man mit Schach benachteiligte Kinder aufpeppelt:  Empowering children to succeed: Chess in the schools in New York. Bei einem Bericht aus dem Fernsehen wurde allen Anwesenden klar, welche unglaublichen M\u00f6glichkeiten unser k\u00f6nigliches Spiel zum Wohle der Kinder birgt. Jedes Jahr werden 3,2 Millionen Dollar f\u00fcr Projekte zusammengesammelt, eine tolle Leistung!<\/p>\n<p>Sehr schade war, dass Dr. Sulaiman Abul Kareem Mohammad Al-Fahim (President of the United Arab Emirates Chess Federation, CEO of Hydra Properties, component of The Abu Dhabi United Group for Development and Investment that bought Manchester City Football Club on 2008, IIMSAM Goodwill Ambassador, The Development of Chess in Schools in Arabian Countries. The Role of Learning Chess for the Education of Arabian Girls) nicht da war. Der Besitzer von Manchester City ist ein Schachfan, hier erwarte ich im arabischen Bereich von ihm noch viele positiven Akzente.<\/p>\n<p>Einen \u00e4u\u00dferst beeindruckenden Vortrag bot Ali Nihat Yazici aus der T\u00fcrkei. In der T\u00fcrkei wurden Werbesport f\u00fcr den SChachsport im Fernsehen ausgestrahlt. Innerhalb von vier Jahren stieg die Zahl von 29 000 auf 245 000 Mitglieder. Die gr\u00f6\u00dfte t\u00fcrkische Bank unterschrieb einen Vertrag mit dem SChachverband, zwei TAge sp\u00e4ter k\u00fcndigen sie den Vertrag mit dem Fu\u00dfballverband!! Die Zahl der Medaillen hat sich in den letzten Jahren vervielfacht, t\u00fcrkische Jugendweltmeister erhalten vom Staat sehr gro\u00dfe Geldbetr\u00e4ge. Hier wird auf einem Niveau gearbeitet, welches phantastisch ist, mein Respekt zur Schaffung dieser Infrastruktur.   <\/p>\n<p>Mr. Graham Lee (FIDE Master, English Chess Federation) war im TV bei Darren Browns Simultanspiel gegen Topleute dabei und verriet mir die L\u00f6sung. (http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=evZmpsl3jI0) Er ist Schachlehrer an einer gro\u00dfen Privatschule und referierte \u00fcber seine Heimat. <\/p>\n<p>Die Universit\u00e4tsprofessoren Fernand Gobet (Professor of Cognitive Psychology and Director of the Centre for the Study of Expertise at Brunel University, West London), Roberto Trinchero (Professor of Experimental Pedagogy at the Faculty of Forming Sciences of the University of Turin),<br \/>\nDomenico Parisi (Chairman of the Italian Association of Cognitive Sciences, works at the Institute of Cognitive Sciences and Technologies of the CNR &#8211; Rome) und Philippe Chassy (Researcher on Psychology \u2013 University of Toulouse) waren allesamt beeindruckend.<\/p>\n<p>Bei meiner Vorstellung des Deutschen Schulschachs erl\u00e4uterte ich<br \/>\n&#8211; die Schuslchachveranstaltung im Hamburg: Rechtes gegen linkes Alsterufer als Highlight der Schulschachlandschaft<br \/>\n&#8211; das Partnerschulprojekt der Olympiade Dresden<br \/>\n&#8211; Die Deutsche Schachschule: Was ist f\u00fcr uns hervorragend Schulschacharbeit<br \/>\n&#8211; Die Trierer Studie<br \/>\n&#8211; das Schulschachpatent: Inhalte der Ausbildung<br \/>\n&#8211; das Modell Schach statt Mathe und die Grundschule Raesfeld<br \/>\nMein Appell, dass Schach laut Trierer Studie insbesondere den schw\u00e4cheren SCh\u00fclern zugute kommt, war mir sehr wichtig. <\/p>\n<p>Faszinierend fand ich den Vortrag der italienischen Schachtrainerin, die auf einem Riesenschach mit Kindergartenkindern und Erstkl\u00e4sslern \u00dcbungen macht, bei denen die Kinder die Raum-Lage-F\u00e4higkeit trainiert wird. <\/p>\n<p>Sehr interessant ist der S\u00fcdtiroler Alexander Wild (FSI Instructor), der einen ganz eigenen, von Kurt Lellinger inspirierten  Ansatz des Schachlehrens erfunden hat. Bei ihm spielen die Kinder sehr lange mit wenig Figuren, am Anfang d\u00fcrfen sie auch f\u00fcr Figuren, die sie nicht kennen, selber Regeln erfinden. Bei einer Bewertung schnitten seine Kinder hervorragend ab.  <\/p>\n<p>Es waren noch mehr Redner da, aber leider kann ich nicht auf alle eingehen. <\/p>\n<p>Am Freitag konnte ich leider nicht mehr anwesend sein, da ich seit 9 Monaten ein Patentkurs im Ausland ausgemacht hatte.<br \/>\nGro\u00dfes Lob an Damir Levacic und allen Organisatoren, ich bin immer noch absolut begeistert.<br \/>\nWalter R\u00e4dler Vorstand Deutsche Schulschachstiftung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Homepage: http:\/\/www.turinchessinschools.com\/en_presentazione.php In Turin fand der dreit\u00e4gige Kongress: &#8222;Chess: a game to grow up with&#8220; statt, der mich in jeder Hinsicht beeindruckt hat. 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