{"id":1843,"date":"2013-12-15T11:46:36","date_gmt":"2013-12-15T11:46:36","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.cylusion.local\/?p=1843"},"modified":"2013-12-15T11:46:36","modified_gmt":"2013-12-15T11:46:36","slug":"wuerttembergische-amateurmeisterschaft-matthias-schmitt-1-platz-in-seiner-gruppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.scv-jugend.de\/?p=1843","title":{"rendered":"W\u00fcrttembergische Amateurmeisterschaft: Matthias Schmitt 1.Platz in seiner Gruppe"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"serendipity_image_link\"  href='\/uploads\/MatthiasPlatz1.jpg'><!-- s9ymdb:1618 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_left\" width=\"209\" height=\"240\"  src=\"\/uploads\/MatthiasPlatz1.serendipityThumb.jpg\"  alt=\"\" \/><\/a>Am 18. Oktober hielt Dr. Konrad M\u00fcller vom Schachbund W\u00fcrttemberg beim Schachclub Vaterstetten einen Vortrag \u00fcber Jugendschach. Er stellte dabei seine Turnierkombination aus W\u00fcrttembergischer Amateurmeisterschaft (WAM) und Kreisjugendpokalturnier (KJPT) vor. Das klang interessant, und so beschlossen Xenia und ich an der Turnierkombination am 14.12. in Weil der Stadt teilzunehmen und den Modus mal live zu erleben.<br \/>\nDie Kreisjugendpokalturniere (KJPT) sind f\u00fcr Kinder der Altersklasse U12 (U8 und U10 spielen gemeinsam mit den Kindern U12). Insgesamt spielten hier 26 Kinder 5 Runden nach dem Schweizer System. Die Bedenkzeit betr\u00e4gt 60 Minuten pro Spieler und Partie, es besteht Mitschreibepflicht und die Partien werden DWZ-ausgewertet. Etwa zwei Drittel der teilnehmenden Spieler hatten bereits eine DWZ, die spielst\u00e4rksten waren bei ca. 1.100 DWZ-Punkten angesiedelt.<br \/>\nDer zweite Teil der Turnierkombination nennt sich W\u00fcrttembergische Amateurmeisterschaft (WAM). Hier d\u00fcrfen neben Kindern und Jugendlichen auch Erwachsene mitspielen. Allerdings wird hier nicht im Schweizer System, sondern im Rundensystem gespielt. Zun\u00e4chst werden die Spieler nach Spielst\u00e4rke gereiht und dann in 4er-Gruppen eingeteilt. In den meisten Gruppen waren zwei Erwachsene und zwei spielstarke Jugendliche. Jede 4er-Gruppe spielt ein Vollrundensystem mit jeweils 90 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Die erste Gruppe hatte ein DWZ-Niveau von ca. 1.700, in Gruppe 4 waren wir zwischen 850 und 1.000 DWZ-Punkten angesiedelt und in der Gruppe 5 spielten vier Spieler ohne DWZ.<br \/>\nSpielstarke Jugendliche (und diejenigen, die aus der Altersklasse U12 rausgewachsen sind) werden vom Turnierleiter aus dem KJPT genommen und r\u00fccken in die WAM auf. Das l\u00f6st zwei Probleme: Zum einen lassen sich so einfach Vierergruppen auff\u00fcllen und es gibt keine Restgruppe. Zum anderen reduziert sich im KJPT die Zahl der Runden, in denen spielschw\u00e4chere Kinder gegen deutlich st\u00e4rkere Gegner spielen. Es kommt zu mehr Partien auf Augenh\u00f6he, was Spa\u00df und Motivation erh\u00f6ht.<br \/>\nAlle Partien wurden direkt nach dem Turnier mit beiden Spielern in einem separaten Analyseraum von Dr. M\u00fcller und seiner Kollegin ausf\u00fchrlich besprochen. Den Spielern wurde klar aufgezeigt, was gut war, wo die Fehler lagen, und was sie besser machen k\u00f6nnen. Eine klasse Sache, die den Kindern viel f\u00fcr ihre Entwicklung bringt!<br \/>\nXenia gewann in der dritten Runde und hatte in Runde vier ein eigentlich gewonnenes Endspiel auf dem Brett, das dann leider doch kippte. In der f\u00fcnften Runde spielte sie dann etwas zu unkonzentriert, so dass es am Ende des Tages (18.00 Uhr, Beginn war um 9.00 Uhr) bei einem Punkt blieb. Da etliche Gegner DWZ hatten, ist sie aber ihrer Wertungszahl ein ganzes St\u00fcck n\u00e4her gekommen.<br \/>\nIch spielte in der Gruppe 4 der WAM. Meine Mitstreiter waren zwei Jugendliche sowie ein Vater zweier jugendlichen Spieler, die ebenfalls an der WAM bzw. dem KJPT teilnahmen. Letzterer hat ebenfalls vor rund drei Jahren, motiviert von seinen Kindern, das Spielen angefangen. In meiner ersten Partie gegen den Jugendlichen ohne DWZ musste ich gleich feststellen, dass es nichts hei\u00dft, keine DWZ zu haben. Er hat mir nach dem Spiel verraten, dass er schon einige Jahre spielt, aber bisher so gut wie nicht an DWZ-ausgewerteten Turnieren teilgenommen hat. Und so hielt er die Partie lange offen. Erst nach einem Damenabtausch im 45. Zug konnte ich dank meiner Mehrbauern in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. Die zweite Partie gegen den Jugendlichen mit DWZ 856 gewann ich relativ problemlos nach 23 Z\u00fcgen. In der letzten Runde ging es gegen den erwachsenen Mitstreiter um den Gruppensieg. Hier stand ich lange Zeit auf Verlust, nutzte im 25. Zug meine Chance aber zu einem Grundreihenmatt und sicherte mir so den Gruppensieg.<br \/>\nFazit: Ein sehr interessanter Turniermodus, bei dem wir zu zweit acht lange Partien gespielt haben \u2013 und das an einem einzigen Tag. Die M\u00f6glichkeit, dass Kinder und Eltern\/Erwachsene gemeinsam an einem Ort Schach spielen, erh\u00f6ht die Attraktivit\u00e4t einer solchen Veranstaltung enorm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 18. Oktober hielt Dr. Konrad M\u00fcller vom Schachbund W\u00fcrttemberg beim Schachclub Vaterstetten einen Vortrag \u00fcber Jugendschach. Er stellte dabei seine Turnierkombination aus W\u00fcrttembergischer Amateurmeisterschaft (WAM) und Kreisjugendpokalturnier (KJPT) vor. 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