Weiter mit Auf und Ab – DVM Tag 3

U12:

Der Tag ging los mit dem oft geübten Duell gegen Tarrasch München. Durch Umstellungen auf beiden Seiten trafen sich aber diesmal quasi zwei neue Mannschaften. Die Vorbereitung an Brett eins erwies sich schnell als wertlos, da Maximilian hier einen Schotten aus seinem Schatzkästchen zog. Schnell wurde das Brett leerer und Christian bereitete sein nicht entwickelter Damenläufer arge Sorgen. Derweil stellte allerdings Daniel an Brett zwei seine Dame ein, was die restliche Partie für Clemens sehr angenehm gestaltete. Die Entscheidung sollte diesmal an einem der Bretter drei oder vier fallen. Beide sahen sehr ausgeglichen aus allerdings mit leichter Schieflage zu unseren Gunsten.

Schließlich kamen fast zeitgleich Ralf und Clemens mit gewonnenen Partien aus dem Spielsaal. Christian verlor bald darauf und Brett 3 von Tarrasch bekam ein Remis-Verbot auferlegt. So spielte sich hier also noch eine Weile ein Turmendspiel ab in dem sich langsam der Bauernwald lichtete. Als sich die Stellung schließlich weit genug ausgeglichen hatte einigten sich die beiden doch auf Remis. Damit hatten wir also auch unsere Dauer-Begegnung über die Qualifikation hinweg auf 2:2 ausgeglichen. (Hier die Partien.)

Nach der Pause ging es weiter gegen den SV Dresden-Leuben, den wir schon aus U10-Zeiten kannten. Jakob schaffte es auf schöne Weise den gegnerischen König freizulegen und schließlich Matt zu setzen. Clemens‘ Gegner schaffte indes in einer zugeschobenen englischen Partie so ziemlich das Gleiche und Christian einigte sich (etwas zu?) früh auf ein Remis. Damit saß Ralf allein am Tisch und versuchte seinen Minusbauern im Endspiel zu kompensieren. Als er Remis bot, „erklärte“ der Dresdener Trainer seiner Spielerin erstaunlich ausgedehnt, dass „sie es annehmen dürfe“ (Notiz an mich selbst: bei jedem Remisgebot der eigenen Spieler sofort am Tisch sein).

Das Spiel der Dresdnerin jedenfalls bestand fortan nicht mehr aus „hin und her“ sondern aus gezieltem „nach vorne“ und die Partie ging für uns verloren. Tarrasch bekam derweil (nach Setzplatz 18 in der ersten Runde) die Mannschaft von Setzplatz 16 als Gegner und schloß wieder zu uns auf. (Hier die Partien.)

U10:

Die U10 verlor die erste Runde 0:4. Grund waren eingestellte Figuren.

Die Abschlußrunde durften sie gegen eine Mannschaft spielen, die das Turnier zu dritt bestritten haben. An diesem Tag war aber leider einer krank, so dass wir als Gegner zwei DWZ-lose Spieler hatten. In dieser Runde wurden beide Partien gewonnen, so dass zum Abschied noch ein 4:0 zu Buche schlug.

Die Mannschaft belegte Platz 68 und hatte eine auf die Minute pünktliche Bahnfahrt lang Zeit, sich zu erholen und Pläne für nächstes Jahr zu schmieden.